Adelheidshof · Veranstaltungen

Galerie

Die Galerie auf dem Adelheidshof wurde 2008 eröffnet. Geplant sind wechselnde Ausstellungen zeitgenössicher KünstlerInnen.
Eröffnet wurde die 1. Einzelausstellung in der ScheunenGalerie im August 2008.

· · · Ausstellungen 2010 · · ·

7. — 29. August · · · Do—So 14—18 Uhr
2. Kunstsommer auf dem Adelheidshof
Besuchen Sie im August 2010 unseren 2. Kunstsommer auf dem Adelheidshof in einer zeitgenössischen Ausstellung in Scheune und Garten.
6. August · · · 17 Uhr Vernissage
In einer zeitgenössischen Ausstellung in Scheune und Garten präsentieren wir sechs KünstlerInnen aus dem Bereich
Malerei · Jana Osterhus, Hamburg
Grafik · Mirja Carl, Berlin
Zeichnung + Malerei · Elmar Karla, Bremen
Skulptur · Ana Ka, Bremen
Installation · Alwine Gerner, Nienburg
Landart · Doris Martens, Eystrup

Mirja Carl · · · Grafik
geboren 1970 in Detmold
lebt und arbeitet in Berlin
Mirja Carl fertigt Bilder auf Papier und Plastikfolien mit gedruckten Bildmotiven in serieller Reihung. Durch diese Addition jeweils gleicher Motive (Familienfotos) wird die Aufmerksamkeit auf die entstehende Gesamtform oder auf das angewandte Ordnungsprinzip gelenkt. Die Grafiken lassen etwas Allgemeines wie einfache Muster, Architekturen oder Landschaften assoziieren und verändern die Bedeutung des jeweiligen Motivs, aus heiteren Urlaubsaufnahmen werden zum Beispiel bedrohliche Meer-Szenarien. In Mirja Carls Zeichnungen erhält der Herstellungsprozess zunehmend einen mechanischen Charakter durch die Wiederholung des einzelnen Zeichenstrichs. Durch die Verdichtung und Auflösung entstehen teilweise Tiefenräume, jedoch bleibt die strukturierte Oberfläche zentral, wie gestickt. Die Zeichnungen beziehen sich auf Räume und Architekturen aus Erinnerungsfotos und erhalten durch die Bleistiftschichtungen eine atmosphärische Dichte. Das Motiv taucht dadurch zunächst in den Hintergrund, Linien, Schattierungen bestimmen auf den ersten Blick das Bildsujet.

Carl1
Carl2












Jana Osterhus · · · Malerei
geboren 1981 in Hamburg
lebt und arbeitet in Hamburg
Janas Bilder sind besonders emotional und experimentell. Die Farben sind stark. Sie bewegen sich zwischem tiefem Blau und feurigem Orange. Beide Farben verhalten sich komplementär zueinander, aber in den Bildern wirken sie harmonisch zusammen. Ihre Figuren zeigen eine ästhetische und romantische Trauer, was den Bildern besondere Tiefe verleiht. Phantasievolle Motive berühren den Betrachter und nehmen ihn mit in eine phantasievolle, mystische und surreale Welt. Wasser ist ein wichtiges Element in ihren Bildern, auch Meerjungfrauen tauchen immer wieder auf und verstärken den romantischen Charakter ihrer Kunst. Die Bewegung der Figuren ist langsam und ruhig, was uns an Picasso in seiner blauen Phase erinnert. Durch die zeichnerische Kapazität wirken ihre Figuren sehr elegant. Jana Osterhus Kompositionen sind immer offen. Sie verzichten auf das Gefühl von Boden um die Bewegung zu steigern. Durch das Fehlen von Boden und Horizont versetzen die Kompositionen den Betrachter in die Ewigkeit. Da die Bilder keiner bestimmten Gesellschaft oder Zeit entsprechen, wird das Gefühl von Ewigkeit stärker angesprochen.
Dr. Yasser Shehata, bildender Künstler und Kunsthistoriker

Osterhus1
Osterhus2












Elmar Karla · · · Fografie/Malerei
geboren 1970 in Wuppertal
lebt und arbeitet in Bremen
Schwerpunkt Elmar Karlas Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Theater der »Grausamkeiten« in unserer medialen Welt. Das Einfrieren von prägnanten Momenten und die Suche nach einer ganz eigenen, subtilen Ästhetik ist seine besonders ausgeprägte Motivation.

Karla1
Karla3























Alwine Gerner · · · Installation
geboren 1939 in Saelhuysen/Niederrhein
lebt und arbeitet in Nienburg/Weser
Alwine Gerners Installationen beruhen sich auf Leitgedanken der Kommunikation, Handel und damit Transport in der Globalisierung. Es geht um viele Bereiche der »Vernetzung«, vom Austausch mit Waren und Gebrauchsgütern bis hin zu Phänomenen die Menschen untereinander und miteinander verbinden. Um unser Leben reichhaltig zu gestalten, müssen wir Produkte und Waren importieren, sei es der Apfel aus Südafrika, Möbel aus Südamerika und Lebensmittel aus Asien, wir können unseren Bedarf nicht selber absichern. Hiefür sind Netzwerke wichtig, deren Grundlage die Kommunikation ist — Alwine Gerners Installationen bilden durch Material und Intention eine Gemeinschaft, selbst, wenn jedes Werk für sich bereits schon eine Einheit ist. Durch die lebendig wirkenden Materialien und den Naturbezug könnte man denken, dass die einzelnen Werke miteinander kommunizieren und somit das Netzwerk der Installation »Vernetzung« stärken.

Gerner1
Gerner2












Ana Ka · · · Skulptur
geboren in Bremen
lebt und arbeitet in Bremen
Die Installation »Lebenszyklus« besteht aus drei Objekten. In der Mitte
befindet sich die Geburt. Der offene Kreis soll die offene Zukunft
symbolisieren, wir haben keine Vorstellung davon, was unsere Zukunft uns
bringen wird, wie sie aussieht.
Das große Objekt zeigt uns die Sicht auf das Leben, auf die Jahre, die wir
als Erwachsene genießen und ausleben. Es gibt einen Kreis, der geschlossen
und rund ist, so wie das Leben sein kann, ohne Probleme. Der andere Kreis
ist mit Zacken, Ecken und Kanten versehen, man merkt, dass unser Leben nicht
ganz so rund verläuft, aber dass die Probleme keine Grundvoraussetzung sind.
Das kleine runde Werk heißt »Das Universum«, es zeigt uns im Lebenszyklus
unser Ende auf. Jedoch unser Ende im positiven Sinne.
ANA KA – Ilona Kömhoff arbeitet mit industriell gefertigten Materialien.

Ka1
Ka2












Doris Martens · · · Landart
lebt und arbeitet in Eystrup
Doris Martens »Baumzimmer« und »Platz des uralten Haselstrauchs« beschäftigt sich mit der Besonderheit des Ortes, deren Wirklichkeit und dessen
Geschichte und Ausstrahlung.
Der Besucher wird gebeten den Raum zu betreten und zuerfahren und somit Teil
des Prozesses von Verletzbarkeit und Vergänglichkeit zu werden. Doris
Martens versteht »Alles individeull Erlebbare als eine Facette der
Wirklichkeit«.

Martens1
Martens2














25. März— 25. April · · · Do—So 14—18 Uhr
Ausstellung:  Lahza -- ein Zakira Projekt
Eröffnung · · · 24. März ab 17 Uhr auf dem Adelheidshof

In Kooperation mit der Galerie Haus Chelsea in Kampen/Sylt www.haus-chelsea.de laden wir Sie herzlich zur Ausstellung Lahza — ein  Zakira Projekt ein.
Im Libanon gibt es 12 offizielle Flüchtlingslager — 500 der dort lebenden palästinensischen Kinder im Alter von 6—12 Jahren haben eine Einwegkamera erhalten, mit der sie ihre Alltagsumgebung so wie sie sie sehen, porträtierten. Die Kinder geben uns einen Einblick in die Camps, so wie wir sie aus den Nachrichten nicht erfahren. Gemäß dem arabischen Wort »Lahza«, für Augenblick, gewähren diese gezeigten Fotos kurze, doch facettenreiche Momentaufnahmen in die Lebensumstände palästinensischer Flüchtlingsfamilien im Libanon. Gegründet wurde das Projekt von dem Fotografen Ramzi Haidar, Agence France Press, in Zusammenarbeit mit Rima Abu Chakra, Organisatorin und Aktivistin des Zakira Projekts. Die Fotos wurden in einem Buch (2008) veröffentlicht und mehrfach in Ausstellungen gezeigt — seit 2009 zum ersten Mal im europäischen Raum. www.zakira.org
Führungen für Gruppen sind von Donnerstag bis Sonntag außerhalb der Öffnungszeiten bis 23. April buchbar. Bitte anmelden unter 0174.754 98 58, Anja Lüdemann.

Lahza1
Lahza2






















25. März + 1. April · · · 2-Tagesprogramm, 10—13 Uhr
Ferienprogramm zur Fotoausstellung:  Lahza -- ein Zakira Projekt
für Mädchen und Jungen im Alter von 6—12 Jahren.
Fotografieren — experimentieren mit einer Einwegkamera.

Mit einer Kamera in der Hand und durchgeschaut sieht die Welt anders aus ... oder genauer. Viele fototechnische Erfindungen gibt es --  wir werden selbst durch ein Kameraobjektiv über, unter, neben und um uns herum vieles ersehen, beobachten und in Bildern festhalten. Unsere eigene kleine Foto-Ausstellung aufbauen und zeigen. Kursleiterin · · · Anja Lüdemann/Museumspädagogin

Kosten · · · inkl. Material (+ Entwicklung eines Analog-Films), Getränke + Snack · 10 Euro pro Tag Anmeldung · · · 0174.754 98 58, Anja Lüdemann

· · · Ausstellungen 2009 · · ·

Wolfgang Heising · · · Helzendorf/Warpe
»Fotografie« · 1.— 30. August 2009

Wolfgang Heisings Entwürfe sind kreative gedankliche Prozesse, die er fotografisch umsetzt. Inspiriert von Emil Nolde und Gerhard Richter wirken seine Fotografien impressionistisch, geprägt von einem expressiv verwischten und unscharfen Linienverlauf. Seine Motive sind die Natur seiner Umgebung, ein Weidenbaum, eine Birkenallee, das Meer oder auch die bunten, bewegten Lichter eines Rummels in denen Farbflächen und Linien domieren. Insbesondere in seinen jüngsten Fotografien prägt die Linie das Bildsujet - fast wie eine Zeichnung oder Radierung.

Wolfgang Heising | geboren 1956 Hoya/Weser | Fotografenlehre in Hamburg | Studium der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg | lebt und arbeitet in Helzendorf/Warpen

www.studio-heising.de | www.wolfgangheising.de

Heising
Heising











pdfWolfgang Heising 1
Maht | Jahr | Größe | Fotografie
pdfWolfgang Heising 2
Weide | 2008 | Größe | Fotografie

Katherina Klopsch · · · Magelsen
»Malerei« · 1.— 30. August 2009

Katherina Klopsch beschäftigt sich in Ihren Arbeiten mit ihrem unmittelbaren Alltag und den poetischen Momenten ihrer Umgebung. Szenen und Impressionen aus dem Dorfleben bilden die Motive Ihrer Malerei.

Während des 1. Kunstsommers auf dem Adelheidshof in Magelsen zeigt Katherina Klopsch ihre neueste Installation »Requiem für Fuchs und Dachs«. Sie setzt sich dabei mit dem Zusammenleben von Mensch und Tier, Idylle und vermeintliche Gefahr, alten Traditionen und sich verändernden Feindbildern auseinander.

Katherina Klopsch | geboren 1972 | Studium der Kunsttherapie 2001-2006 in Ottersberg | lebt und arbeitet in Magelsen

Klopsch
Klopsch























pdfKatherina Klopsch 1
Der Fuchs hat eine weiße Schwanzspitze | Jahr | Größe | Bleistift, Buntstift auf Papier
pdfKatherina Klopsch 2
Meles Meles | 2008 | Größe | Bleistift, Buntstift auf Papier

Eva Bettina Schnabel-Schütte · · · Ganderkesee
»Skulptur« · 1.— 30. August 2009

Eva Bettina Schnabel-Schütte formt der Natur folgend aus unbehauenen Sandstein (Ibbenbürer) mit großer Sensibilität abstrakte Steinbildwerke. Unterschiedliche Oberflächen entstehen in sinnlichen weiblichen Formen.

Eva Bettina Schnabel-Schütte | geboren 1947 in Schnittlingen, Baden -Württemberg |1996--2008 weiterbildendes Studium: Gestaltende Kunst an der Hochschule für Künste, Bremen | seit 2002 freischaffend tätig als Steinbildhauerin

Schnabel-Schütte
Schnabel-Schütte












pdfSchnabel-Schütte 1
No one | Jahr | Größe | Sandstein
pdfSchnabel-Schütte 2
Erinnerung an Lotus | Jahr | Größe | Sandstein

Martina Ring · · · Hamburg
»Installation« · 1.— 30. August 2009
Dans l’attente | geste wird form -- linie wird fläche

Mit der Arbeit dans l'attente wird die Transformation der Zeichnung in den Raum — wie schon bei vorangegangen Ausstellungen thematisiert — weitergeführt. Der Strich verschwindet, wird Fläche. Die Objekthaftigeit der Zeichnung greift Raum. Installation: auf einer ca. 10 x 10 m Grünfläche werden weiße Pressspanplatten in Form eines Gartenplans installiert.

Martina Ring | geboren 1971 in München | 1997--1998 Gasthörerschaft an der Hochschule für bildende Künste (HfbK), Hamburg | 1998--2006 Kunststudium an der HfbK, Hamburg -- bei Franz Erhard Walther, Claus Böhmler, Nikola Torke | 2006--2008 Aufbaustudium an der HfbK, Hamburg

Ring












pdfMartina Ring 1
Dans l’attente | 2009 | 10x10m | Pressspanplatte

· · · bisherige Ausstellungen · · ·

KyungAh Moon · · · Berlin
»Bäume« · 21. Februar — 26. April 2009

KyungAh Moon betrachte das Leben der Bäume analog zum menschlichen Leben. Bäume unterliegen den Zyklen der Jahreszeiten sowie den Naturgewalten wie Sonnenschein, Regen, Wind etc. Jeder Baum hat ein eigenes Gesicht, deshalb betrachtet KyungAh Moon ihre Baum-Bilder als Portraits.

pdfKyungAh Moon 1
Auckland 1 | 2008 | 140 x 105 | Acryl, Kunstharz auf Leinwand
pdfKyungAh Moon 2
Berlin-Frühling | 2008 | 140 x 120 | Acryl, Kunstharz auf Leinwand

 

Ilze Menneking-Soikans · · · Buxtehude
»Im Acrylrausch« · 26. August — 21. September 2008

Die 1946 geborene lettische Malerin Ilze Menneking-Soikans begibt sich gern in einen Farbenrausch. In leuchtfarbenen Bildern erzählt sie ihre Geschichten aus Kindheit, der für sie bedeutenden Mythenwelt, von ihren Erlebnissen und aktuell gesellschaftlichen Haltungen. In anfangs festen dynamischen schwarzen Linien baut sie ihre Bilder auf, recherchiert genauestens das gewählte Thema, um darum herum ihre symbolischen Leitgedanken farbstark, dem volkstümlichen russischen Primitivismus angelehnt, anzuordnen und in hochironischer Collagetechnik auszuarbeiten.

pdfIlze Menneking-Soikans 1 | Gruppe Biografie | Acryl auf Holz
pdfIlze Menneking-Soikans 2 | Ausstellung Scheunengalerie| Acryl auf Holz

pdfHoyaer Wochenblatt | 28. August 2008